der digitale patient ist keine zukunftsmusik mehr

aktuelle studie zeigt, dass sich immer mehr patienten selbstständig im netz informieren

| digitale innovation

die digitalisierung verändert unsere gesundheitsversorgung. darüber sind sich die verantwortlichen mittlerweile einig. das digitale zeitalter bietet möglichkeiten, aber auch risiken für den gesundheitsbereich. eine neue studie des marktforschungsinstituts kantar im auftrag von google hat die wünsche des digitalen patienten nun genauer untersucht. die ergebnisse sind eindeutig: patienten informieren sich vorab immer häufiger selbst und zwar online. arzt und apotheker reichen als alleiniger ansprechpartner nicht mehr aus. „wenn ich mir die ergebnisse der studie im einzelnen anschaue, wird genau das bestätigt, was wir bereits im täglichen geschäft feststellen. der selbstbestimmte patient verlangt nach informationen und recherchiert selbst. immer häufiger auch mobil, also über das handy“, erklärt fabian schmid, vorsitzender der geschäftsleitung der schmiddesign.

„gerade deshalb ist es für einrichtungen im gesundheitsbereich enorm wichtig, dass sie sich zukunftssicher aufstellen und den digitalen weckruf nicht verschlafen. dazu gehören eine zeitgemäße und moderne website, auf der sich die informationen schnell und einfach finden lassen, genauso wie eine crossmediale pressearbeit. ein top gepflegter und effizienter social media-account sollte neben den pressemitteilungen oder versendeten newslettern standard sein“, so schmid. ein punkt der kantar-studie belegt zum beispiel, dass patienten nicht gesund werden, sondern gesund sein wollen. sie kümmern sich also bereits im vorfeld verstärkt um ihre gesundheit. 31 prozent der befragte informieren sich online über neue ernährungstrends und 26 prozent über gesundheits-content im allgemeinen (wohlbefinden, alternativmedizin). auch bei der ursachenfindung greifen sie verstärkt auf das internet zurück. 48 prozent haben schon mal aktiv nach symptomen oder ursachen gesucht. „das bedeutet für die verantwortlichen, dass sie digitale anwendungen zur verfügung stellen sollten, um die interessen ihrer potentiellen kunden bedienen zu können. auch die angebote sollten entlang der patienten journey erweitert werden, um die weichen für die zukunft zu stellen“, bekräftigt fabian schmid. „wichtig ist in diesem zusammenhang auch, die zyklen der relaunchzeiten zu verkürzen. eine website darf nicht erst nach 6 jahren überarbeitet und modernisiert werden, sondern das muss deutlich früher geschehen. auch die suchmaschinenoptimierung sollte eine größere bedeutung bekommen.“ die agentur für strategische und crossmediale markenkommunikation zählt bundesweit bereits viele einrichtungen aus dem gesundheitsbereich zu ihren kunden und betreut unter anderem den neu fusionierten klinikverbund allgäu bei der markeneinführung und markenführung.

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